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15.12.2011, 01:48 Uhr
Einheitsschule in Remseck?
Die Bildungslandschaft ist im Umbruch
Die Bildungslandschaft ist im Umbruch: Dieser Satz passt eigentlich immer. Der demographische Wandel und eine veränderte Gesellschaft erfordern Anpassungen.
Auch Remseck ist davon betroffen. Die Schülerzahlen gehen zurück, Realschule und Gymnasium werden immer stärker angenommen. Die neue Landesregierung setzt hier auf eine Einheitsschule, in der Realschule und Werkrealschule/ Hauptschule aufgehen sollen.
Auch Remseck ist davon betroffen. Die Schülerzahlen gehen zurück, Realschule und Gymnasium werden immer stärker angenommen. Die neue Landesregierung setzt hier auf eine Einheitsschule, in der Realschule und Werkrealschule/ Hauptschule aufgehen sollen.
Auf Grund der abnehmenden Schülerzahlen an der Wilhelm-Keil-Schule ist hier Handlungsbedarf geboten. Doch will die CDU-Fraktion im Gemeinderat nichts überhasten: Zu viele wichtige Fragen sind noch ungeklärt. Durch die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung weiss niemand, wie viele Schüler tatsächlich nächstes Jahr auf welche Schule gehen wollen, die Pläne von Nachbargemeinden sind auch nur in Bruchstücken bekannt.
Völlig unverständlich ist, dass die Rahmenbedingungen der sogenannten Gemeinschaftsschule bis heute nicht abschließend geklärt sind. Das Kultusministerium startet einen Modellversuch, bevor das Schulgesetz (geplant ist April 2012) entsprechend geändert ist. Eine solch überhastete Einführung der sogenannten Gemeinschaftsschule, ohne jede rechtliche Grundlage ist nach unserem Dafürhalten unverantwortlich, da hier Eltern, Lehrer und Schüler nicht die Geschäftsbedingungen kennen, für die sie sich entscheiden müssen.
Völlig unverständlich ist, dass die Rahmenbedingungen der sogenannten Gemeinschaftsschule bis heute nicht abschließend geklärt sind. Das Kultusministerium startet einen Modellversuch, bevor das Schulgesetz (geplant ist April 2012) entsprechend geändert ist. Eine solch überhastete Einführung der sogenannten Gemeinschaftsschule, ohne jede rechtliche Grundlage ist nach unserem Dafürhalten unverantwortlich, da hier Eltern, Lehrer und Schüler nicht die Geschäftsbedingungen kennen, für die sie sich entscheiden müssen.
Ungeklärt ist, wie die Lehrer die neuen Konzepte (Lerngruppen statt Klassen, Inklusion, Schüler mit unterschiedlichsten Leistungsniveaus) umsetzen sollen. Kleine Lerngruppen statt Schulklassen stellen einen anderen Bedarf an Räume, die Stadt als Schulträger ist gefordert.
Aus Sicht der CDU-Fraktion erfordert eine Diskussion um den Umbau des Schulsystems in Remseck die Beantwortung verschiedener Fragen:
- Für wie viele Schüler würden wir denn das Angebot entwickeln?
- Welche Vorraussetzungen benötigt diese Schule?
- Wer finanziert betriebliche und bauliche Änderungen?
Wir werden uns sinnvollen Diskussionen nicht verschließen. Aber wir haben die Sorge, dass wir überfahren werden sollen. Vor wenigen Wochen verkündete die Kultusministerin im Landtag, Remseck gehöre zu den Kommunen, die sich "auf den Weg zur Gemeinschaftsschule gemacht" hätten. Auf Nachfrage bei der Verwaltung ergab sich, dass inoffizielle Gespräche zwischen einer Schulleitung und dem Ministerium geführt wurden, ohne Auftrag des Gemeinderats. Wir werben für ein offenes, transparentes Verfahren ohne "Armdrücken" und Hau-Ruck-Technik.
Aus Sicht der CDU-Fraktion erfordert eine Diskussion um den Umbau des Schulsystems in Remseck die Beantwortung verschiedener Fragen:
- Für wie viele Schüler würden wir denn das Angebot entwickeln?
- Welche Vorraussetzungen benötigt diese Schule?
- Wer finanziert betriebliche und bauliche Änderungen?
Wir werden uns sinnvollen Diskussionen nicht verschließen. Aber wir haben die Sorge, dass wir überfahren werden sollen. Vor wenigen Wochen verkündete die Kultusministerin im Landtag, Remseck gehöre zu den Kommunen, die sich "auf den Weg zur Gemeinschaftsschule gemacht" hätten. Auf Nachfrage bei der Verwaltung ergab sich, dass inoffizielle Gespräche zwischen einer Schulleitung und dem Ministerium geführt wurden, ohne Auftrag des Gemeinderats. Wir werben für ein offenes, transparentes Verfahren ohne "Armdrücken" und Hau-Ruck-Technik.
aktualisiert von Steffen Kirsch, 15.12.2011, 16:31 Uhr
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