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22.02.2012, 12:40 Uhr
Straßburgfahrt der CDU Remseck
Remsecker vor Ort in Straßburg
Straßburgreise der CDU Remseck bringt interessante Einblicke hinter die Kulissen
Straßburgfahrt der CDU Remseck
Auf Einladung des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland MdEP, besuchte eine 50-köpfige Gruppe Remsecker Bürger am 17.02. Straßburg. Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des Europäischen Parlaments. Hier wurde die Gruppe von Rainer Wieland MdEP begrüßt, der die Gruppe sowohl durch die politisch verschlungenen Wege der EU-Politik als auch durch das architektonisch verwinkelte Gebäude selbst führte.
Zu den Besonderheiten der Architektur des Europäischen Parlaments gehört zum Beispiel der „Schiefersteinfluss“, der sich durch das gesamte Gebäude zieht und ihn durch das darauf scheinende Sonnenlicht, durch den in die Decke eingelassenen Lichtschacht, wie einen wirklich fließenden Fluss wirken lässt.
Der Abgeordnete berichtete von seiner Arbeit im Europäischen Parlament. Das Parlament tagt im Rhythmus in Brüssel und Straßburg. Dabei steht die Tagungshäufigkeit nicht im Ermessen des Parlaments, sondern ist Teil der europäischen Verträge. So wollen Frankreich und Luxemburg nicht auf die verbrieften Rechte verzichten. In der Konsequenz kümmern sich Speditionsfirmen um den regelmäßigen Fluss von Dokumenten von und nach Straßburg.
Als einer von 14 Vizepräsidenten unterstützt er nicht nur den Präsidenten bei der Sitzungsleitung, sondern kümmert sich auch um die Anforderungen an die computertechnische Ausstattung der Abgeordneten.
In der Diskussion nahm die Euro-Krise einen breiten Raum ein. "Deutschland hat am stärksten von der Einführung des Euro profitiert", so Rainer Wieland. Die entschlossene Führung Angela Merkels in der Krise nötige ganz Europa Respekt ab. Umso mehr sollte man von kraftmeierischer Betonung der eigenen Stärke Abstand nehmen.
In der Diskussion nahm die Euro-Krise einen breiten Raum ein. "Deutschland hat am stärksten von der Einführung des Euro profitiert", so Rainer Wieland. Die entschlossene Führung Angela Merkels in der Krise nötige ganz Europa Respekt ab. Umso mehr sollte man von kraftmeierischer Betonung der eigenen Stärke Abstand nehmen.
Das Wetter ließ die anschließende Bootsfahrt auf der Ill zu einem weiteren Höhepunkt der Reise werden. Hier erfuhr man vieles über die wechselvolle Geschichte Straßburgs, vom Gerberviertel und „Petite France“. Mit Auch, dass noch heute ein Fachwerkhaus als bewegliche Sache gehandelt wird und nicht als Immobilie, da es abgebaut und wieder aufgebaut werden kann. Im Anschluss hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, Straßburg individuell zu erkunden.
aktualisiert von Steffen Kirsch, 20.02.2012, 14:43 Uhr
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