Presse
01.09.2010, 09:31 Uhr
Verkehrslage bestätigt Notwendigkeit der Andriof- Brücke
Der Ärger in Neckargröningen ist verständlich. Ausweichverkehre, die die Landesstraßen um Neckargröningen herum meiden wollen, sorgen für Lärm und Verkehr in der Ortsmitte.
Eine Fotomontage der \"Billinger- Brücke\" (Variante 2). Der Standpunkt des Fotos für die Fotomontage ist übrigens auf dem Schlossberg.

Der Ärger in Neckargröningen ist verständlich. Ausweichverkehre, die die Landesstraßen um Neckargröningen herum meiden wollen, sorgen für Lärm und Verkehr in der Ortsmitte.
Für die CDU stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten ordnungsrechtlich zur Verfügung stehen, um der Situation Herr zu werden. Dabei ist aber auch zu Bedenken, das nur Verbote Sinn machen, die auch zu kontrollieren sind.
Die Lösung liegt in einem Ausbau der Infrastruktur.
Nur eine sinnvolle, leistungsfähige überörtliche Streckenführung, die durchgebundene Neckarquerung südlich von Aldingen, kann die Ortsmitten in Remseck von den Schleichverkehren entlasten! Der erste Schritt ist die Realisierung der „Andriof- Brücke.“
Das Argument, eine bessere Verbindung würde Verkehr anziehen, muss genauer geprüft werden: Wo fließt der Verkehr denn heute? Über die bestehenden Brücken in Hochberg und Neckarrems sowie die Wehrbrücke in Aldingen. Und wenn eine der Verbindungen ausfällt, z.B. wie durch die Sperrung der Hochberger Hauptstraße, erhöht sich der Druck auf die anderen Strecken.
Remseck ist bekanntlich nicht allein auf der Welt- das Land Baden-Württemberg und die umliegenden Städte haben auch ihre Interessen. Und klar ist auch, das das Land Sorge tragen muss, den wichtigen Industrieraum Waiblingen - Schorndorf besser an die Autobahn anzuschließen.
Neben Fundamental-Kritik wird auch geäußert, die Andriof-Brücke sei die schlechtere Brückenvariante, und die Billinger-Brücke sei vorzuziehen.
Das fordert die SPD- Fraktion im Landtag.
  • Die Billinger-Brücke liegt in der Remsecker Mitte, führt direkt an den bestehen Straße vorbei.
  • Es müsste ein gigantisches, sich nicht in die Landschaft einpassendes Brückengebäude erstellt werden
  • Die Kapazität der Straße verbessert sich nicht, Brücke bleibt Brücke, auch wenn Kreisverkehre statt Ampeln gebaut werden.
Damit hat Fellbach auf Kosten Remsecks sein politisches Ziel erreicht, für Remseck ergibt sich aber, dass städtebauliche oder landschaftstechnische Entwicklung, im geographischen Zentrum erledigt wäre.
aktualisiert von Steffen Kirsch, 01.09.2010, 09:34 Uhr